Der KultUHRzug
Geschichte
Anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums haben wir es mit viel Engagement geschafft, den KultUHRzug noch ein letztes Mal zum Leben zu erwecken und ihn unseren Kunden sowie der Bevölkerung von Wetzikon und Umgebung zu präsentieren.

Jean Tinguely   Bernhard Luginbühl   Daniel Spoerri   Eva Aeppli   Ben Vautier   Jim Whiting


Die Idee, mit einem Kunstzug durch die Lande zu fahren, begann zu keimen, als der Basler Galerist Klaus Littmann von Propagandazügen in der Sowjetunion nach der Revolution erfuhr, mittels denen die Botschaft des Bolschewismus verkündet wurde. "Ich will Zug in die Kunst und Kunst in den Zug bringen." Mit diesem Vorschlag gelangt er an Jean Tinguely, der die Idee "o.k." fand. Bald sagten auch Eva Aeppli, Ben Vautier, Bernhard Luginbül, Jim Whiting und Daniel Spoerri zu. Von den SBB wurden alte Güterwagen erworben, so dass jeder Künstler seinen eigenen Wagen nach freiem Gutdünken gestalten konnte.

Ursprünglich war es die Absicht, den Kunstzug offiziell im Zeichen des 700-Jahr-Jubiläums der Eidgenossenschaft fahren zu lassen. Doch der Bund konnte dafür keine Gelder locker machen. "Jetzt bildet der Kunstzug ausschliesslich eine Produktion der Galerie Littmann und ihrer Künstler. Wir haben somit nicht die Schweizer Kunst zu repräsentieren, auch wenn ich behaupten würde, dass Jean Tinguely, Bernhard Luginbühl, Eva Aeppli, Daniel Spoerri und Ben Vautier zur Nationalliga A der Schweizer Künstler gehören", sagt Klaus Littmann. Jim Whitings Mutter ist übrigens Berner-Bündnerin.

Das Projekt des Kunstzuges ist mit Sponsorenbeiträgen finanziert worden. Die Waggons sind Eigentum der Künstler, die sie folglich auch veräussern können. Für ihre Mitarbeit am Kunstzug haben alle das gleiche Honorar erhalten.



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